Das Kamalashila Institut für buddhistische Studien und Meditation setzt ab März 2017 in Köln-Neuehrenfeld die erfolgreiche Kursreihe zu dem Thema Meditation und Alltag mit Archarya Lama Sönam Rabgye und Archarya Lama Kelzang Wangdi weiter fort.

Beruflicher Stress, Beziehungskonflikte, eine zunehmend hektischer werdende Welt und persönliche Krisen wecken in uns immer wieder den Wunsch ein glücklicheres, zufriedeneres Leben zu führen. Der Buddhismus bietet seit 2500 Jahren einfache und zeitgemäße Mittel mit denen wir genau diesen Herausforderungen begegnen können. Meditation ist hier nicht ein weiteres zeitraubendes Projekt, sondern eine einfache Methode, mit der wir inmitten unseres gefüllten Kalenders zu Ruhe und Gelassenheit finden.

Veranstaltungsort: Appartement 3008, Herkuleshaus in der Graeffstr. 1, 50823 Köln-Neuehrenfeld (U-Bahn-Haltestelle Gutenbergstraße)

Samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr (dazwischen gemeinsames Mittagessen in der Nähe). Ab 18.00 Uhr sind persönliche Gespräche mit den Lamas möglich.

Eintritt: 10 € je Session (20 € gesamt)
(Schüler, Studenten, Arbeitslose: 6 /12 € )

Einfach vorbeikommen! Neueinsteiger willkommen!

Samstag, 03. Februar 2018

Die große Kraft des Wunsches
Die Vier Dharmas von Gampopa
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Der große tibetische Meister Gampopa (1079 – 1153) ist einer der wichtigsten Linienväter innerhalb der Kagyü-Tradition. Nicht nur sein Hauptwerk über den stufenweisen Pfad des Bodhisattva, der Juwelenschmuck der Befreiung, sondern auch sein hingebungsvolles Verhältnis zu seinem Lehrer Milarepa und seine eigene vollendete Meditation, machen ihn zu einem der größten buddhistischen Meister überhaupt. Die Quintessenz von Gampopas Lehre und meditativer Praxis findet sich in einem Bittgebet zur Verwirklichung des Pfades zum vollkommenen Erwachen, welches aus nur vier Sätzen besteht und deshalb den Namen Die Vier Dharmas von Gampopa trägt. Wer dieses Gebet verinnerlicht, trägt sozusagen die ganze Welt tibetisch-buddhistischer Weisheit in einer Nussschale bei sich.

Samstag, 3. März 2018

Mitgefühl leben
Die Praxis des Chenrezig
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Als Verkörperung des allumfassenden Mitgefühls aller Buddhas gilt Chenrezig. Mit seinen gütigen Augen erblickt er das Leiden der Wesen und lindert es durch die Kraft seines sechssilbigen Mantras OM MA NI PAD ME HUM. Dieses wirkt wie ein Kaleidoskop des universellen Wirkens von Chenrezig und trägt praktisch die gesamte Bedeutung des Buddha-Dharma in sich. Nicht zuletzt deshalb ist es eine der am weitesten verbreiteten Meditationspraktiken im Tibetischen Buddhismus. Durch die Meditation auf Chenrezig lässt sich das eigene Mitgefühl so weit entwickeln, dass es schließlich keine Trennung mehr gibt zwischen dem Praktizierenden und der Verkörperung des Mitgefühls, Chenrezig selbst.

Samstag, 5. Mai 2018

Die Welt als Netzwerk
Die zwölf Glieder abhängigen Entstehens
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Uns allen geht es wohl manchmal so, dass wir uns fragen: „Wie um alles in der Welt konnte dies bloß passieren?“ Oder positiver: „Was hält eigentlich die Welt in ihrem Innern zusammen?“ Aus buddhistischer Sicht ist die Antwort komplex, aber klar: Nichts ist zufällig; alle Ereignisse bauen in wechselseitiger Abhängigkeit aufeinander auf – und zwar nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Unter den zwölf Gliedern des Abhängigen Entstehens versteht man eine Kausalkette, die beschreibt, wie aus Unwissenheit unser weltliches Dasein entsteht und wie es sich als allen Wesen gemeinsames Netzwerk auf unser Denken und Handeln auswirkt. Die Lehre von den Zwölf Gliedern des Abhängigen Entstehens hilft, das eigene Bewusstsein zu erforschen und Dinge zu verändern. So werden wir fähig, jene Probleme in den Griff zu bekommen, die durch allzu fest gefügte Lebensmuster entstehen.

Samstag, 2. Juni 2018

Das gute Leben
Ein Dialog zwischen Ost und West
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Das Kamalashila Institut ist ein vielseitiger Ort, in dem ganz unterschiedliche Aspekte der buddhistischen Lehre und Praxis ein Zuhause haben. Wir verstehen uns aber auch als eine Plattform für den Austausch zwischen den Traditionen. In diesem Sinne sind einige unserer Veranstaltungen speziell dem Dialog zwischen unseren Resident-Lamas als Vertretern der buddhistischen Lehre und Repräsentanten westlicher Wissenschaften, Religionen und Philosophien gewidmet. Ein solcher Austausch zwischen „Ost und West“ soll an diesem Samstag im Herculeshaus stattfinden. Dabei soll es um die Frage gehen: Was heißt es, gut zu leben? Alle, die Interesse am regen Austausch im Sinne einer praxisorientierten philosophischen Diskussion haben, sind hier genau richtig!

 

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