Das Kamalashila Institut für buddhistische Studien und Meditation setzt ab März 2017 in Köln-Neuehrenfeld die erfolgreiche Kursreihe zu dem Thema „Meditation und Alltag” mit Archarya Lama Sönam Rabgye und Archarya Lama Kelzang Wangdi weiter fort.

Beruflicher Stress, Beziehungskonflikte, eine zunehmend hektischer werdende Welt und persönliche Krisen wecken in uns immer wieder den Wunsch ein glücklicheres, zufriedeneres Leben zu führen. Der Buddhismus bietet seit 2500 Jahren einfache und zeitgemäße Mittel mit denen wir genau diesen Herausforderungen begegnen können. Meditation ist hier nicht ein weiteres zeitraubendes Projekt, sondern eine einfache Methode, mit der wir inmitten unseres gefüllten Kalenders zu Ruhe und Gelassenheit finden.

Veranstaltungsort: Appartement 3008, Herkuleshaus in der Graeffstr. 1, 50823 Köln-Neuehrenfeld (U-Bahn-Haltestelle Gutenbergstraße)

Samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr (dazwischen gemeinsames Mittagessen in der Nähe). Ab 18.00 Uhr sind persönliche Gespräche mit den Lamas möglich.

Eintritt: 10 € je Session (20 € gesamt)
(Schüler, Studenten, Arbeitslose: 6 /12 € )

Einfach vorbeikommen! Neueinsteiger willkommen!

Samstag, 08. April 2017

WENIGER EGO – MEHR FREIHEIT
Innere Hindernisse loslassen
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Wer kennt ihn nicht, den „inneren Schweinehund“? Er treibt sein Unwesen, wenn wir uns selbst im Weg stehen oder uns in verfängliche Situationen bringen. Obwohl wir uns wünschen, glücklich im Gefühl innerer Freiheit zu leben, bereiten wir uns oft selbst Probleme, weil wir von alten Denk- und Gewohnheitsmustern nicht ablassen können. Obwohl wir ahnen, dass unsere scheinbar äußeren Hindernisse in Wirklichkeit hausgemacht sind, gelingt es uns manchmal einfach nicht, über unseren eigenen Schatten zu springen. Wer ist das, dieser Schweinehund, und wie können wir mit ihm umgehen?

Die Buddhistischen Lehren sagen, dass es sich dabei um verdrängte Aspekte unserer Persönlichkeit handelt, die sich negativ bemerkbar machen, weil wir ihnen zu wenig Beachtung schenken. Erkennen wir sie als Schöpfungen unseres Geistes, die keine eigene Grundnatur besitzen, auch wenn wir sie als „Ego“ wahrnehmen, so können wir diese tiefgründige Sicht nutzen, um freier, bewusster, gelassener und kreativer mit unseren inneren Störenfrieden umzugehen.

Samstag, 06. Mai 2017

VIER GEDANKEN – MACH DICH AUF DEN WEG
Über die Vorbereitenden Übungen (Ngöndro)
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Wenn wir uns entschließen oder dafür interessieren, den Pfad des Buddhismus zu betreten, eröffnen sich viele Fragen, zum Beispiel: „Welche Bedeutung haben die Lehren und Ratschläge des Buddha für mein Leben?“, „Was bewirkt meine Meditationspraxis und wie kann ich sie sinnvoll in meinen Alltag integrieren?“. Der tibetische Buddhismus stellt uns hierfür die sogenannten vorbereitenden Übungen zur Verfügung. Obwohl sie am Anfang des Übungspfades stehen, sind sie keineswegs reine Anfängerübungen, sondern vielmehr grundlegende Kontemplationen über die existentielle Bedeutung unseres menschlichen Daseins. Immer und immer wieder durchgeführt, helfen sie unsere Aufmerksamkeit in allen Lebenslagen auf die buddhistische Lehre auszurichten und werden zu einem felsenfesten Fundament für unsere tägliche Meditationspraxis. Die vier Kontemplationen machen gewissermaßen unsere buddhistische Grundhaltung aus. Grund genug also für alle Neueinsteiger und erfahrenen Praktizierenden, sich den vier Gedanken an diesem Samstag (mal wieder) ausgiebig zu widmen.

Samstag, 10. Juni 2017

DAS WUNDER IN UNS
Die Buddhanatur
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Es gibt Menschen, die sich selbst verachten. Dann wieder gibt es solche, die sich für besser halten als alle anderen. Andere wiederum wissen gar nicht so recht, was sie von sich und anderen halten sollen. Schließlich gibt es auch solche, die sich an die bestmögliche Variante halten und mit Buddha sprechen: „Wie alle Wesen habe auch ich Anteil an ein- und derselben natürlichen Güte und Reinheit des Geistes, die uns allen gemeinsam ist.“ Dieses Wunder in und mit uns ist nichts anderes als das natürliche Potenzial, selbst einmal Buddha zu werden. Es nennt sich „Buddhanatur“.

Doch wenn wir alle das Zeug zum Buddha haben, warum fühlen wir uns gerade hier und jetzt eigentlich noch so völlig „unerleuchtet“? Wie äußert sich unsere Buddhanatur in unserem gegenwärtigen Leben? Wie offenbart sie sich, wenn sie voll verwirklicht ist? Und was passiert auf dem Weg dahin? Diesen und anderen Fragen werden wir uns an diesem Samstag gemeinsam mit Lama Sönam widmen.

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