Das Kamalashila Institut für buddhistische Studien und Meditation setzt in Köln-Neuehrenfeld die erfolgreiche Kursreihe zu dem Thema Meditation und Alltag mit Archarya Lama Sönam Rabgye und Archarya Lama Kelzang Wangdi weiter fort.

Beruflicher Stress, Beziehungskonflikte, eine zunehmend hektischer werdende Welt und persönliche Krisen wecken in uns immer wieder den Wunsch ein glücklicheres, zufriedeneres Leben zu führen. Der Buddhismus bietet seit 2500 Jahren einfache und zeitgemäße Mittel mit denen wir genau diesen Herausforderungen begegnen können. Meditation ist hier nicht ein weiteres zeitraubendes Projekt, sondern eine einfache Methode, mit der wir inmitten unseres gefüllten Kalenders zu Ruhe und Gelassenheit finden.

Veranstaltungsort: Appartement 3008, Herkuleshaus in der Graeffstr. 1, 50823 Köln-Neuehrenfeld (U-Bahn-Haltestelle Gutenbergstraße)

Samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr (dazwischen gemeinsames Mittagessen in der Nähe). Ab 18.00 Uhr sind persönliche Gespräche mit den Lamas möglich.

Eintritt: 10 € je Session (20 € gesamt)
(Schüler, Studenten, Arbeitslose: 6 /12 € )

Einfach vorbeikommen! Neueinsteiger willkommen!

Samstag, 06. Oktober 2018

Sterben als Übergang
Buddhistischer Umgang mit dem Tod
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Aus buddhistischer Sicht bilden Leben und Sterben in all ihren Aspekten eine untrennbare Einheit. Ihnen ist gemeinsam, dass sie keine dauerhaften Zustände sind. Da sämtliche weltliche Phänomene vergänglich sind, sind auch die Bewusstseinszustände aller Lebewesen nichts als Zwischenzustände (Tib. Bardo). Das heißt, der Übergang von Leben zu Sterben, Tod und Wiedergeburt sowie sämtliche Bewusstseinszustände von Wachzustand, Traum und Meditation wechseln sich ab und bedingen einander gegenseitig.

Die meiste Zeit über bestimmen verwirrte Bewusstseinszustände die Wahrnehmungen und Erlebnisse von Lebewesen, doch es gibt bestimmte Momente, wo die allen Lebewesen innewohnende geistige Grundnatur deutlich aufscheint. Ein zentraler Moment ist der Moment des Todes. Wer sich sein Leben lang mit dem Prozess des Sterbens vertraut gemacht und Stabilität in meditativer Konzentration erlangt hat, wird diesen Moment als Tor zur Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten sehen und entsprechend nutzen können.

Lama Kelzang Wangdi wird uns an diesem Samstag einen Einblick in die faszinierenden Aspekte des Übergangs geben.

Samstag, 17. November 2018

Wege aus der Angst
Die Praxis der Grünen Tara
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Tara (Tib. Dölma Befreierin) ist der wohl bekannteste und am meisten verehrte weibliche Buddha der tibetisch-buddhistischen Welt. Einst als menschliche Prinzessin geboren, entwickelte sie den Wunsch, alle Wesen zu befreien, und fasste den Entschluss, in einem weiblichen Körper Erleuchtung zu erlangen. Seitdem weist Tara den Menschen den Weg zu innerer und äußerer Freiheit. Sie nimmt verschiedene Emanationen an und befreit so von allen möglichen Arten von Ängsten.

Die traditionelle Praxis der Grünen Tara ist als tägliche Morgenmeditation fast aller Zentren und Klöster der Karma Kagyü Tradition sowie anderer tibetischer Traditionen weltweit verbreitet. Zu dieser Ritualpraxis gibt es eine Kurzversion mit tibetischer Lautschrift und deutscher Übersetzung, die es auch Anfänger/-innen ermöglicht, die Meditation regelmäßig allein durchzuführen. Damit sie mit Sinn gefüllt und richtig ausgeführt werden kann, wird Lama Sönam an diesem Samstag die wichtigsten Erläuterungen und Praxisanweisungen dazu geben.

Samstag, 01. Dezember 2018

Die kleine Auszeit
Innere Ruhe im Trubel des Alltags finden
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Der Monat Dezember ist in unserem Kulturkreis von der Adventszeit geprägt. Diese Wochen vor Weihnachten sind traditionell eigentlich eine wunderbare Gelegenheit zu Einkehr und Ruhe. Doch im Trubel der Großstadt kommen solche Aspekte oft zu kurz und gehen in der allgemeinen vorweihnachtlichen Geschäftigkeit unter, sodass einem der erste Wintermonat manchmal eher wie ein Wettlauf ins neue Jahr vorkommt.

Wer diesen Samstag gerne nutzen möchte, um sich im Vorweihnachtsrummel eine kleine Auszeit zu verschaffen, um innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und sich besinnliche Einblicke zum herannahenden Jahresende zu gönnen, der ist auf unserer Insel im dreißigsten Stock des Herculeshauses herzlich willkommen.

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