Das Kamalashila Institut für buddhistische Studien und Meditation setzt in Köln-Neuehrenfeld die erfolgreiche Kursreihe zu dem Thema Meditation und Alltag mit Archarya Lama Sönam Rabgye und Archarya Lama Kelzang Wangdi weiter fort.

Beruflicher Stress, Beziehungskonflikte, eine zunehmend hektischer werdende Welt und persönliche Krisen wecken in uns immer wieder den Wunsch ein glücklicheres, zufriedeneres Leben zu führen. Der Buddhismus bietet seit 2500 Jahren einfache und zeitgemäße Mittel mit denen wir genau diesen Herausforderungen begegnen können. Meditation ist hier nicht ein weiteres zeitraubendes Projekt, sondern eine einfache Methode, mit der wir inmitten unseres gefüllten Kalenders zu Ruhe und Gelassenheit finden.

Veranstaltungsort: Appartement 3008, Herkuleshaus in der Graeffstr. 1, 50823 Köln-Neuehrenfeld (U-Bahn-Haltestelle Gutenbergstraße)

Samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr (dazwischen gemeinsames Mittagessen in der Nähe). Ab 18.00 Uhr sind persönliche Gespräche mit den Lamas möglich.

Eintritt: 10 € je Session (20 € gesamt)
(Schüler, Studenten, Arbeitslose: 6 /12 € )

Einfach vorbeikommen! Neueinsteiger willkommen!

Samstag, 5. Mai 2018

Die Welt als Netzwerk
Die zwölf Glieder abhängigen Entstehens
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Uns allen geht es wohl manchmal so, dass wir uns fragen: „Wie um alles in der Welt konnte dies bloß passieren?“ Oder positiver: „Was hält eigentlich die Welt in ihrem Innern zusammen?“ Aus buddhistischer Sicht ist die Antwort komplex, aber klar: Nichts ist zufällig; alle Ereignisse bauen in wechselseitiger Abhängigkeit aufeinander auf – und zwar nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Unter den zwölf Gliedern des Abhängigen Entstehens versteht man eine Kausalkette, die beschreibt, wie aus Unwissenheit unser weltliches Dasein entsteht und wie es sich als allen Wesen gemeinsames Netzwerk auf unser Denken und Handeln auswirkt. Die Lehre von den Zwölf Gliedern des Abhängigen Entstehens hilft, das eigene Bewusstsein zu erforschen und Dinge zu verändern. So werden wir fähig, jene Probleme in den Griff zu bekommen, die durch allzu fest gefügte Lebensmuster entstehen.

Samstag, 2. Juni 2018

Das gute Leben
Ein Dialog zwischen Ost und West
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Das Kamalashila Institut ist ein vielseitiger Ort, in dem ganz unterschiedliche Aspekte der buddhistischen Lehre und Praxis ein Zuhause haben. Wir verstehen uns aber auch als eine Plattform für den Austausch zwischen den Traditionen. In diesem Sinne sind einige unserer Veranstaltungen speziell dem Dialog zwischen unseren Resident-Lamas als Vertretern der buddhistischen Lehre und Repräsentanten westlicher Wissenschaften, Religionen und Philosophien gewidmet. Ein solcher Austausch zwischen „Ost und West“ soll an diesem Samstag im Herculeshaus stattfinden. Dabei soll es um die Frage gehen: Was heißt es, gut zu leben? Alle, die Interesse am regen Austausch im Sinne einer praxisorientierten philosophischen Diskussion haben, sind hier genau richtig!

 

Samstag, 30. Juni 2018

In der Ruhe liegt die Kraft
Grundlagen von Shamatha
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Die Praxis von Shamatha ist eine der wichtigsten Meditationstechniken überhaupt und wird deshalb in allen buddhistischen Schulen gelehrt. Der Sanskritbegriff „Shama-tha“ bedeutet, den Geist einsgerichtet auf jeglichem Objekt meditativer Konzentration verweilen zu lassen, nachdem man Ablenkungen durch andere Objekte befriedet hat. Insofern spricht man im Tibetischen auch von Shi-nä, d.h. friedvollem bzw. ruhigem Verweilen. Dieser Zustand bildet die unumgängliche Grundlage für außergewöhnliche Einsicht (Vipashyana), wo man mit dem Blick individuell unterscheidender Weisheit die ultimative Daseinsweise des Geistes, so wie sie ist, erkennt.

Doch auch, wenn wir nicht eine solche außergewöhnliche Einsicht anstreben, ist Shamatha von großem Nutzen in unserem Alltag – hilft es uns doch, durch Geistesruhe und Konzentration neue Kraft für unsere täglichen Aktivitäten zu schöpfen und im Trubel des Alltags ganz bei uns zu bleiben. Wenn wir durch Shamatha entspannter und konzentrierter werden, gewinnen wir ein hohes Maß an Wohlsein und Lebensenergie und können unseren Blick besser auf das Wesentliche lenken.

Samstag, 04. August 2018

Heilung von innen
Krankheit auf den Pfad bringen
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Meditation hilft uns nicht nur, höhere geistige Zustände zu erlangen, sondern kann uns in schwierigen Lebenslagen auch helfen, unsere mentalen Einstellungen zu verbessern und somit unsere Situation positiver zu gestalten. So gibt es im tibetischen Buddhismus für all jene, die meditativen Umgang mit Krankheiten und emotionaler Not suchen, unter anderem die Praxis des Medizinbuddha. Im Vordergrund steht an diesem Samstag die gemeinsame Übung mit Anleitungen zur wirksamen Anwendung meditativer Praktiken in Situationen von Krankheit und emotionaler Not. Bereits durch einfache Methoden der Visualisation von Licht in Verbindung mit kraftvollen Mantren können Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt werden. In diesem Kurs lassen sich auch bereits vorhandene Kenntnisse und Erfahrungen ergänzen, sodass die eigene Praxis mehr Stabilität erhält. Eine ideale Vorbereitung für die Medizinbuddha-Ermächtigung durch Zurmang Gharwang Rinpoche am 12. August im Kamalashila Institut!

Samstag, 01. September 2018

Buddhistische Praxis in Gemeinschaft
Warum wir Sangha brauchen
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

„Wenn wir voller Liebe und Zuneigung mit anderen und mit dem Planeten in Verbindung treten, dann wird unsere Verantwortung, Veränderungen zu bewirken, überhaupt nicht schwer auf uns lasten. Wir werden sie dann alle gerne tragen.“  Dies sagt der XVII. Karmapa Ogyen Trinley Dorje – und bringt damit auf den Punkt, warum wir Sangha brauchen, warum die buddhistische Praxis in Gemeinschaft so wichtig ist.

Sangha – das ist die Gemeinschaft derjenigen Lehrer und Schüler, die den Dharma praktizieren. Was wäre unsere Dharmapraxis ohne die Sangha?! Die täglichen Meditationen, jährlichen Retreats und buddhistischen Festtage ganz allein und ohne Unterstützung der Gemeinschaft zu begehen, wäre wenig hilfreich, dafür aber umso trister. Und all die segensreichen Projekte der Vergangenheit und Zukunft würde es erst gar nicht geben – wie etwa die Besuche S.H. des XVII. Karmapa und anderer großer Lehrer in den buddhistischen Zentren der Welt, große Gebetsfeste wie das Kagyü Mönlam, und, und, und …

Dieser Samstag mit Lama Sönam Rabgye soll deshalb ganz im Zeichen buddhistischer  Gemeinschaft, der gemeinsamen Praxis und des Austausches stehen.

Samstag, 06. Oktober 2018

Sterben als Übergang
Buddhistischer Umgang mit dem Tod
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Aus buddhistischer Sicht bilden Leben und Sterben in all ihren Aspekten eine untrennbare Einheit. Ihnen ist gemeinsam, dass sie keine dauerhaften Zustände sind. Da sämtliche weltliche Phänomene vergänglich sind, sind auch die Bewusstseinszustände aller Lebewesen nichts als Zwischenzustände (Tib. Bardo). Das heißt, der Übergang von Leben zu Sterben, Tod und Wiedergeburt sowie sämtliche Bewusstseinszustände von Wachzustand, Traum und Meditation wechseln sich ab und bedingen einander gegenseitig.

Die meiste Zeit über bestimmen verwirrte Bewusstseinszustände die Wahrnehmungen und Erlebnisse von Lebewesen, doch es gibt bestimmte Momente, wo die allen Lebewesen innewohnende geistige Grundnatur deutlich aufscheint. Ein zentraler Moment ist der Moment des Todes. Wer sich sein Leben lang mit dem Prozess des Sterbens vertraut gemacht und Stabilität in meditativer Konzentration erlangt hat, wird diesen Moment als Tor zur Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten sehen und entsprechend nutzen können.

Lama Kelzang Wangdi wird uns an diesem Samstag einen Einblick in die faszinierenden Aspekte des Übergangs geben.

Samstag, 17. November 2018

Wege aus der Angst
Die Praxis der Grünen Tara
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Tara (Tib. Dölma Befreierin) ist der wohl bekannteste und am meisten verehrte weibliche Buddha der tibetisch-buddhistischen Welt. Einst als menschliche Prinzessin geboren, entwickelte sie den Wunsch, alle Wesen zu befreien, und fasste den Entschluss, in einem weiblichen Körper Erleuchtung zu erlangen. Seitdem weist Tara den Menschen den Weg zu innerer und äußerer Freiheit. Sie nimmt verschiedene Emanationen an und befreit so von allen möglichen Arten von Ängsten.

Die traditionelle Praxis der Grünen Tara ist als tägliche Morgenmeditation fast aller Zentren und Klöster der Karma Kagyü Tradition sowie anderer tibetischer Traditionen weltweit verbreitet. Zu dieser Ritualpraxis gibt es eine Kurzversion mit tibetischer Lautschrift und deutscher Übersetzung, die es auch Anfänger/-innen ermöglicht, die Meditation regelmäßig allein durchzuführen. Damit sie mit Sinn gefüllt und richtig ausgeführt werden kann, wird Lama Sönam an diesem Samstag die wichtigsten Erläuterungen und Praxisanweisungen dazu geben.

Samstag, 01. Dezember 2018

Die kleine Auszeit
Innere Ruhe im Trubel des Alltags finden
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Der Monat Dezember ist in unserem Kulturkreis von der Adventszeit geprägt. Diese Wochen vor Weihnachten sind traditionell eigentlich eine wunderbare Gelegenheit zu Einkehr und Ruhe. Doch im Trubel der Großstadt kommen solche Aspekte oft zu kurz und gehen in der allgemeinen vorweihnachtlichen Geschäftigkeit unter, sodass einem der erste Wintermonat manchmal eher wie ein Wettlauf ins neue Jahr vorkommt.

Wer diesen Samstag gerne nutzen möchte, um sich im Vorweihnachtsrummel eine kleine Auszeit zu verschaffen, um innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und sich besinnliche Einblicke zum herannahenden Jahresende zu gönnen, der ist auf unserer Insel im dreißigsten Stock des Herculeshauses herzlich willkommen.

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