Das Kamalashila Institut für buddhistische Studien und Meditation setzt ab März 2017 in Köln-Neuehrenfeld die erfolgreiche Kursreihe zu dem Thema „Meditation und Alltag” mit Archarya Lama Sönam Rabgye und Archarya Lama Kelzang Wangdi weiter fort.

Beruflicher Stress, Beziehungskonflikte, eine zunehmend hektischer werdende Welt und persönliche Krisen wecken in uns immer wieder den Wunsch ein glücklicheres, zufriedeneres Leben zu führen. Der Buddhismus bietet seit 2500 Jahren einfache und zeitgemäße Mittel mit denen wir genau diesen Herausforderungen begegnen können. Meditation ist hier nicht ein weiteres zeitraubendes Projekt, sondern eine einfache Methode, mit der wir inmitten unseres gefüllten Kalenders zu Ruhe und Gelassenheit finden.

Veranstaltungsort: Appartement 3008, Herkuleshaus in der Graeffstr. 1, 50823 Köln-Neuehrenfeld (U-Bahn-Haltestelle Gutenbergstraße)

Samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr (dazwischen gemeinsames Mittagessen in der Nähe). Ab 18.00 Uhr sind persönliche Gespräche mit den Lamas möglich.

Eintritt: 10 € je Session (20 € gesamt)
(Schüler, Studenten, Arbeitslose: 6 /12 € )

Einfach vorbeikommen! Neueinsteiger willkommen!

Samstag, 22. Juli 2017

Vier Gedanken – mach Dich auf den Weg!
Über die Vorbereitenden Übungen (Ngöndro)
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Wenn wir uns entschließen oder dafür interessieren, den Pfad des Buddhismus zu betreten, eröffnen sich viele Fragen, zum Beispiel: „Welche Bedeutung haben die Lehren und Ratschläge des Buddha für mein Leben?“, „Was bewirkt meine Meditationspraxis und wie kann ich sie sinnvoll in meinen Alltag integrieren?“. Der tibetische Buddhismus stellt uns hierfür die sogenannten vorbereitenden Übungen zur Verfügung. Obwohl sie am Anfang des Übungspfades stehen, sind sie keineswegs reine Anfängerübungen, sondern vielmehr grundlegende Kontemplationen über die existentielle Bedeutung unseres menschlichen Daseins. Immer und immer wieder durchgeführt, helfen sie unsere Aufmerksamkeit in allen Lebenslagen auf die buddhistische Lehre auszurichten und werden zu einem felsenfesten Fundament für unsere tägliche Meditationspraxis. Die vier Kontemplationen machen gewissermaßen unsere buddhistische Grundhaltung aus. Grund genug also für alle Neueinsteiger und erfahrenen Praktizierenden, sich den vier Gedanken an diesem Samstag (mal wieder) ausgiebig zu widmen.

26. August 2017

Leben – Tod – Wiedergeburt
Buddhistische Praxis im Übergang
mit Acharya Lama Kelzang Wangdi

Wenn ich sterbe, dann ist alles aus! So denken viele von uns, und dieser Gedanke macht uns oft Angst. Aber ist das wirklich so? Aus buddhistischer Sicht bilden Leben und Sterben in all ihren Aspekten vielmehr eine untrennbare Einheit. Ihnen ist gemeinsam, dass sie keine dauerhaften Zustände sind. Da sämtliche weltliche Phänomene vergänglich sind, sind auch alle Lebens- und Sterbephasen der Wesen nichts als Zwischenzustände (Tib. Bardo). Das heißt, der Übergang von Leben zu Sterben, Tod und Wiedergeburt sowie sämtliche Bewusstseinszustände von Wachzustand, Traum und Meditation wechseln sich kreislaufartig ab und bedingen einander gegenseitig. Die buddhistischen Lehren zu Sterben und Tod ermöglichen somit einen konstruktiven Umgang mit Verlust und Vergänglichkeit, indem sie die transzendierende Kraft dieser Prozesse und Übergänge beschreiben.

Samstag, 09. September 2017

Mach‘s wie Buddha, Bleib Cool
Der beste Weg zu mehr Geduld
mit Acharya Lama Sönam Rabgye

Termindruck, totale Vernetzung, ständige Erreichbarkeit, Stress im Beruf, Gedrängel im Verkehr – unsere Zeit läuft immer schneller und wird immer knapper. Wer „abwartet und Tee trinkt“, hat in der heutigen Hektik bald den Anschluss verpasst. Wir setzen uns immer mehr unter Zeitdruck, sind mit uns selbst und anderen zunehmend ungeduldig. Stehen wir selbst unter Druck, dann geben wir diesen umso schneller an unsere Mitmenschen weiter. So schlägt Ungeduld oft in Aggression um, wenn es nicht so läuft wie geplant. Oder wir bekommen selbst die ganze Breitseite ab, empören uns über das angetane Unrecht, sinnen auf Vergeltung … und geraten in einen fatalen Kreislauf von Ärger und Wut. Doch was bringt uns all dieser zusätzliche Stress?!

Der große Buddhistische Meister Shantideva fragt zu Recht: „Wenn es für etwas Abhilfe gibt, warum sollte ich dann unglücklich sein? Wenn es keine Abhilfe gibt, wozu bin ich dann unglücklich?“ Mit anderen Worten: Gelingt es uns, ruhig und besonnen zu bleiben, haben wir schon mal unsere Nerven geschont und keinen weiteren Schaden angerichtet. Und obendrein: Die verbleibende Energie haben wir dann für die Lösung des Problems übrig.

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