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Im weiblichen Körper erwachen – Frauen trauen und die Grüne Tara-Praxis

Kursnummer
11.4
Dozent(in)/Lehrer(in)
Kursbeschreibung

Buddha Tara, die freie Frau, erwachte – wie die Legende weiß – bewusst in einem weiblichen Körper. Sie gelobte, sich auch über das Erwachen hinaus immer als Frau zu manifestieren. Für Frauen, die dem buddhistischen Weg folgen wollen, kann sie Orientierung und Inspiration sein, ebenso wie viele andere Frauen, die seit 2500 Jahren den Weg gingen und Verwirklichung erlangten.

Starke Frauenverbindungen zu nutzen und ihnen zu vertrauen ist für viele von uns neu. Unsere westliche Kultur ist bisher arm an starken weiblichen Vorbildern oder symbolischen Mutterfiguren, die bewusst geehrt und überliefert werden. Auch der Dharmaweg wurde im Westen zunächst von männlicher Erfahrung und Sicht geprägt.

Mittlerweile gibt es viele erfahrene weibliche Übende und Lehrerinnen, von denen andere Frauen lernen. Und doch leben wir weiter mit dem patriarchalen Erbe unserer Kultur, das Frauen auch in der Spiritualität keinen eigenen Platz und keine weibliche Eigenart gestattet. Dies ist einer der Faktoren, der es Frauen erschwert, Autoritätsunterschiede unter Frauen konstruktiv zu nutzen und sich gegenseitig wertzuschätzen. Eben Frauen zu trauen!

Ein anderer Aspekt des zerbrechlichen Vertrauens unter Frauen hat mit der Beziehung zur ersten Frau in unserem Leben, der Erfahrung mit der eigenen Mutter, zu tun. Diese Beziehung wird von vielen Müttern und Töchtern als überfrachtet oder entmachtend erlebt. Um als Frauen selbstbewusst den Dharmaweg gehen zu können, ist es hilfreich, kulturelle Entwertungen, die Frauen gegenüber Frauen übernommen haben, anzuschauen und aufzulösen.

In diesem Kurs laden wir dazu ein, das Themenfeld zu erkunden, und zwar mit dem Ansatz des Psychodramas und der Meditation. Wir öffnen die psychodramatische Spielkiste, um die Selbstwahrnehmung zu schärfen und uns in gegenseitiger Wertgebung zu üben. Mit der Tara-Praxis haben wir Anschluss an die lebendige Überlieferung einer freien Frau. Sie zeigt uns das tragende Fundament eines weiblichen Vorbilds im Transzendenten. Es entlastet unsere persönlichen Mütter und es gelingt, unsere Ahninnen und die Sangha der Frauen in ihrer Stärke besser zu würdigen und uns von ihnen tragen zu lassen.

Sonstige Infos

Wählbare Kursgebühr ohne Verpflegung: mind. 150 bis 280 € (108 € davon gehen an das Institut). Bitte nachstehend entsprechend auswählen oder bei abweichendem Betrag bitte unter Anmerkungen eintragen!

Vegetarische Vollverpflegung: 75 € (bitte unten gesondert auswählen)

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Kursgebühren

Gewünschte Unterkunft

Die Unterkünfte werden nach Verfügbarkeit und nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Sie erhalten von uns eine Buchungsbestätigung mit Angaben, ob wir Ihrem Zimmerwunsch entsprechen können.

Verpflegung

Gesamtsumme

Persönliche Daten

Zahlungsweise

  • Die Kosten der Veranstaltung überweise ich spätestens zehn Tage vor Beginn unter Angabe der Kursnummer/des Titels auf das Konto des Kamalashila Instituts®.

    Tibetisch-Buddhistische Religionsgemeinschaft (nicht „Kamalashila Institut”)
    Konto-Nr. 15 200 24 24
    BLZ 576 500 10
    Kreissparkasse Mayen
    IBAN DE29576500100152002424
    Verwendungszweck: Kurs 11.4 am 22. November 2018

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