Zur Anmeldung

Lebendige Philosophie zwischen Ost & West, Modul 2

Buddhas eurasische Zeitgenossen

Kursnummer
7.2
Dozent(in)/Lehrer(in)
Kursbeschreibung

Die buddhistische Zeitrechnung beginnt mit dem historischen Buddha Siddharta Gautama, der im 6. und 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im Norden Indiens und Nepal lebte. Mit seinen Lehren zur Nichtexistenz eines eigenständigen Selbst, zur wechselseitigen Abhängigkeit weltlicher Phänomene und zum ultimativen Frieden jenseits allen weltlichen Leids (Nirvana) revolutionierte er das Denken seiner Zeit.

Doch was geschah damals eigentlich in Griechenland, Wiege der westlichen Philosophie? Dort war bereits die Weltsicht des Anaximander (7./6. Jh. v. Chr.) verbreitet, der das Urprinzip der Welt und die Ursache allen Seins in einem Unbestimmten und Grenzenlosen sah und mit seiner Theorie des periodischen Wechsel von Weltentstehung und Weltzerstörung der späteren buddhistischen Weltsicht sehr nahe kam. Parmenides (6./5. Jh. v. Chr.) war, ganz wie Buddha, der Ansicht, dass die Sinne uns eine Welt des Werdens und der Bewegung bloß vortäuschen und suchte nach einer anderen Wirklichkeit hinter den Erscheinungen. Heraklit (6./5. Jh. v. Chr.) befand, die ständige dynamische Veränderung allen Seins betrachtend: „In dieselben Flüsse steigen wir und steigen wir nicht, wir sind (es) und wir sind (es) nicht.” Dieser Satz hätte durchaus auch von Buddha stammen können.

Bereits auf den ersten Blick gibt es zahlreiche Parallelen zwischen dem Denken Buddhas und dem seiner zeitgenössischen europäischen Nachbarn, so dass man sich ausmalen kann, wie spannend und inspirierend es ist, die verschiedenen Denktraditionen ausgiebiger zu betrachten und gegenüberzustellen. Die Chance, mit Lama Kelzang und Michael Sukale zwei ausgesprochene Experten im kulturübergreifenden Dialog zu erleben und diesen mitzugestalten, sollte man sich also nicht entgehen lassen!

Melden Sie sich hier zu diesem Kurs an

Kursgebühren

Gewünschte Unterkunft

Die Unterkünfte werden nach Verfügbarkeit und nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Sie erhalten von uns eine Buchungsbestätigung mit Angaben, ob wir Ihrem Zimmerwunsch entsprechen können.

Gesamtsumme

Persönliche Daten

Zahlungsweise

  • Die Kosten der Veranstaltung überweise ich spätestens zehn Tage vor Beginn unter Angabe der Kursnummer/des Titels auf das Konto des Kamalashila Instituts®.

    Tibetisch-Buddhistische Religionsgemeinschaft (nicht „Kamalashila Institut”)
    Konto-Nr. 15 200 24 24
    BLZ 576 500 10
    Kreissparkasse Mayen
    IBAN DE29576500100152002424
    Verwendungszweck: Kurs 7.2 am 13. Juli 2018

Newsletter

Alle Kurse & Anmeldung

Zu den Kursen

Buddhistische Literatur, Meditationsartikel und mehr im Dharmashop

Bücher aller Traditionen, Statuen, Thangkas, Meditationskissen, Malas, Poster, Klangschalen, Räucherstäbchen und vieles mehr für die Dharmapraxis

Zum Onlineshop

Das Kamalashila Institut unterstützen

Jetzt spenden

Unser Newsletter