Lichtopfer & Pujas

Lichtopfer und Pujas

In tibetisch-buddhistischen Klöstern ist es üblich, auf Anfrage verschiedene Zeremonien und Rituale durchzuführen. Auch im Kamalashila Institut hat das inzwischen Tradition. Es bestehen folgende Angebote:

Pujas für Kranke und Verstorbene

Das Wort „Puja“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie „Verehrung“, bzw. „Ehrerweisung“. Pujas sind eine buddhistische Meditationsform, die aus mehreren Teilen besteht. Sie basiert auf einem tibetischen Text, der rezitiert wird und in dem u.a. die Zufluchtnahme, die Darbringung von Opfergaben und die Widmung des Verdienstes der Meditation eine Rolle spielt. Im Kamalashila Institut praktizieren wir regelmäßig die Medizinbuddha-Puja – oft auch im Stupa vor der von Karmapa gestifteten Medizinbuddha-Statue. Psychologisch-medizinische Studien haben gezeigt, dass Patienten, für die gebetet wird, überdurchschnittlich besser genesen als Vergleichsgruppen. Das gilt sogar dann, wenn die Erkrankten nichts von dieser Art der Zuwendung wissen. Wenn Sie oder Menschen aus ihrem Familien- oder Bekanntenkreis erkrankt sind, können Sie sich gerne bei uns melden, damit wir Ihnen oder dem Erkrankten die nächste Medizinbuddha-Praxis widmen.

Das jährliche Amitabha-Retreat für Verstorbene

Einmal im Jahr führen wir ein Amitabha-Retreat durch, während dieser Praxis wird Themen wie Sterben und Tod besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei wird die Amitabha-Meditation für Verstorbene durchgeführt. Amitabha ist der Buddha des reinen Lands, der die Verstorbenen im Paradies begrüßt. Wenn Sie einen verstorbenen Menschen in die Amitabha-Puja einbeziehen wollen, freuen wir uns, wenn Sie uns Namen und evtl. ein Foto der Person zuschicken. Dabei ist es unerheblich, ob der Mensch kürzlich oder schon vor langer Zeit gestorben ist. Wir sammeln übers Jahr die Namen der Betroffenen und führen im November die Meditation in Ihrem Sinne aus. Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Post oder E-Mail an das Institut.

Butterlampen-Opferung

Lichtopfer symbolisieren die Erleuchtung des Buddha Shakyamuni vor 2500 Jahren. Jedes Lichtopfer feiert diese und ist mit großem Verdienst verbunden. Für Praktizierende des tibetischen Buddhismus beinhaltet ein Lichtopfer außerdem den Wunsch, Buddhaschaft zu erlangen sowie den festen Vorsatz, zum Zeitpunkt des Todes das klare Licht zu erkennen. Lichtopfergaben sind auch eng mit Phasen des Übergangs im Leben verknüpft.

Sie werden am besten vor gesegneten Darstellungen von Buddhas, Bodhisattvas oder hohen Meistern dargebracht, die vollkommen erwachte Liebe, Mitgefühl und Weisheit symbolisieren. Die Buddhastatue, der Schrein der Tara, der Karmapa-Schrein sowie die Medizinbuddha-Statue im Stupa repräsentieren diese und machen unsere Meditationsräume zu guten und glückverheißenden Orten für buddhistische Lichtopferungen.

Vielfältige Anlässe

Butterlampen-Opferungen werden im tibetischen Buddhismus traditionell bei allen großen Feierlichkeiten dargebracht, wie zur Hochzeit oder Geburt eines Kindes, zum Geburtstag eines Freundes oder zum Hochzeitstag der Eltern. Aber auch in schwierigen Zeiten während einer Krankheit, nach schwerwiegenden Veränderungen im Leben und auch nach dem Tod eines Angehörigen bringt man Lichtopfer dar. In letzterem Fall opfert man traditionell 49 Tage nach dem Tod Butterlampen für den Verstorbenen.

„By offering these tranquil and beautiful lamps
In the presence oft the perfect Buddha, the King of Illumination;
The Gyalwa Karmapa, the Lord oft the World;
And all the Buddhas with their children,
May the poison of malicious enmity
Never arise in the mind of any one of us.
With loving minds, like the meeting of mother and child,
May all the world be filled with peace and happiness.“

Goshir Gyaltsab Rinpoche

Wir möchten Sie gerne zu dieser verdienstvollen Praxis einladen. Die Lampen werden von uns vorbereitet und nach Ihren Wünschen vor dem Tara-Schrein oder der Medizinbuddha-Statue aufgestellt. Teilen Sie uns bitte per E-Mail mit, für wen das Opfer gedacht ist – eventuell mit einem kurzen Text für die Karte neben der Lampe – und wo und ab wann wir die Lichtopferpraxis durchführen sollen.

Anschließend überweisen Sie bitte den entsprechenden Betrag unter Angabe des Verwendungszwecks auf unser Konto:

pro Butterlampe
für drei Tage: 10 Euro
für sieben Tage: 18 Euro
für zehn Tage: 23 Euro
für 49 Tage: 75 Euro (nur für Verstorbene)

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